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         8-Hydroxychinolin, 8-Chinolinol, Oxin

    - weiß

    - geruchlos

    - brennbar

    - bei Raumtemperatur nahezu unlöslich in Wasser

    - besitzt sowohl basische, als auch saure Eigenschaften

    - kann daher als Hydrochlorid in Lösung gebracht werden

    - zersetzt sich unter Lichteinwirkung



    Die komplexen Metallsalze des Oxins werden als Oxinate bezeichnet. Mit vielen zwei- und mehrwertigen Metallen wie Al, Mg, Bi, Cd, Th, Ti, Zn, Cr, Mn, Fe, Co und Ni bildet 8-Hydroxychinolin in Wasser unlösliche Chelate, so dass diese zur quantitativen Metallbestimmung verwendet werden können. Da die Oxinate bei verschiedenen pH-Werten unterschiedliche Löslichkeit besitzen, kann das Oxin auch zur Trennung verschiedener Kationen, etwa von Kupfer und Cadmium, eingesetzt werden.





    Verwendung:



    8-Hydroxychinolin und seine Derivate werden als Mittel gegen Diarrhoe (Durchfall), als Mund- und Hautdesinfektionsmittel sowie als Antimykotikum verwendet. Nach längerer hochdosierter Gabe von 8-Hydroxychinolinderivaten in Japan wurden im Jahr 1952 starke Nebenwirkungen beobachtet, die dann als SMON-Krankheit (subakute myelooptische Neuropathie oder Myelitis japonica) bezeichnet wurden. Symptome waren neuronale Ausfallserscheinungen, Blasen-, Mastdarm- und Sehstörungen.[4] In der analytischen Chemie kann 8-Hydroxychinolin zur quantitativen Metallbestimmung verwendet werden.



    mit Al-Ionen ergibt es z.B. einen grünlich-gelben, krist. Niederschlag (Al-Gehalt 5,87%). Ca. 30

    Metall-Ionen bilden mit 8-Chinolinol Ionenkomplex-Salze z.B. von der Formel (C9H6NO)M.





    Nachweis:



    In ammoniakalischer Lösung fällt mit Mg2+-Ionen eine schwerlösliche gelbgrünliche Komplexverbindung aus. Diese Reaktion ist geeignet, um Magnesium von Alkaliionen zu trennen. Viele andere Schwermetallionen stören den Nachweis.


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