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         Aluminium

    Aluminium ist ein technisch vielfältig eingesetztes, hellsilbern glänzendes Leichtmetall aus der 3. Hauptgruppe.Es steht dort zwischen Bor und Gallium.

    Aluminium kommt aufgrund seiner Reaktivität nicht gediegen in der Natur vor ,zählt aber mit einem Anteil von 7,54% an der Erdkruste zu den häufigsten Elementen der Erde (dritthäufigstes Element ,häufigstes Metall).

    Aluminium liegt in seinen Verbindungen in der Regel dreiwertig vor ,kann in seltenen Fällen aber auch einwertig auftreten.

    Der Name Aluminium leitet sich vom lateinischen Wort für Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) = Alumen ab.

    Geschichtliches


    Die Entdeckung des Aluminiums ist in der Neuzeit mehreren Personen zuzuschreiben.Bereits Davy bemühte sich vergeblich um die Darstellung des Metalls, welches ihm seinen Namen verdankt ,es gelang ihm jedoch nicht es zu isolieren.

    Oersted stellte 1825 erstmals verunreinigtes Aluminium dar und 1827 gelang Wöhler schliesslich die Reindarstellung indem er Aluminiumchlorid mit Kalium reduzierte. Dieses Verfahren war bis in die Mitte des 19en Jahrhunderts das am häufigsten praktizierte.

    Seit 1892 wird Aluminium durch Schmelzflusselektrolyse von Bauxit und Kryolith in großem Masstab industriell produziert.

    Es gibt archäologische Hinweise darauf ,dass Aluminium bereits im alten China und dem Römischen Reich bekannt war.Allerdings war es wohl eine absolute Rarität und weitaus wertvoller als Gold.

    Gewinnung




    Das heutzutage praktizierte ,elektrolytische Verfahren ist äusserst energieaufwendig. Zur Herstellung einer Tonne Aluminium wird ,nur für die Elektrolyse, eine elektrische Energie von 13,5 Mwh benötigt.Hierbei sind die Energiemengen die zum Aufschluss des Erzes etc. benötigt werden noch nicht mit einbezogen.

    Die Wiederverwertung von Aluminiumschrott und Abfällen ist daher ein wirtschaftlich und ökologisch äusserst wichtiger Aspekt.

    Anwendungen


    Technisch ist es aufgrund seiner geringen Dichte und der Tatsache, dass es sich an der Luft mit einer sehr stabilen hauchdünnen Oxidschicht überzieht und somit vor weiterer Oxidation geschützt ist,sehr interessant und wird daher vielfältig eingesetzt.

    Typische Anwendungsgebiete sind beispielsweise:

    - leichtes und stabiles Konstruktionsmaterial in der Luft und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie

    - als Folie zur Isolation und Verpackung

    - Material für Dosen

    - In Pulverform als Pigment in Lacken, Kosmetika und Lebensmitteln (E173)

    - als Energieträger in der Pyrotechnik

    Physiologie


    Aluminium ist nicht giftig.Der Mensch nimmt täglich über die Nahrung etwa 10-40 mg Aluminium auf welches allerdings größtenteils wieder ausgeschieden wird.


    Dieser Artikel wurde angelegt von: Methylars

     
     
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