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         Brom

    Allgemeines



    Brom ist ein Halogen. Es steht in der 7. Haupgruppe des Periodensystems. Der Name Brom kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Gestank". Brom ist mit Quecksilber das einzige Element, dass bei Raumtemperatur flüssig ist.






    Vorkommen



    Elementares Brom kommt in der Natur nicht vor. Es kommt meist in Form von Bromiden (Br-) vor.






    Entdeckung



    Es wurde erstmals 1826 von dem französischen Chemiker Antoine-Jérôme Balard aus Algen isoliert, obwohl es Justus von Liebig schon 1824 unbewusst entdeckte. Er hielt es jedoch irrtümlich für den Stoff Iodchlorid.






    Gewinnung in der Industrie



    Industriell wird Brom durch Oxidation von Bromidlösungen mittels Chlor hergestellt.






    Synthese im Labor



    Im Labor wird Brom durch Umsetzung eines Bromids mit Schwefelsäure, und anschließender Oxidation mit z.b. Braunstein, oder Wasserstoffperoxid herrgestellt.



    KBr+H2SO4 --> HBr+KHSO4

    2HBr+H2O2 --> Br2+ 2H2O







    Eigenschaften



    Brom ist eine bei Raumtemeperatur lebhaft rotbraune Dämpfe entwickelnde, schwere, rotbraune Flüssigkeit. Es ist gut in den organischen Lösungsmitteln löslich und reagiert auch bei Raumtemperatur mit den vielen Metallen teils sehr heftig. Mit Wasser reagiert es langsam zu Bromwasserstoff und Hypobromiger Säure.






    Nachweis



    Bromdionen werden mit Silbernitrat nachgewiesen. Hierbei fällt ein weiß-gelber Niederschlag (Silberbromid) aus. Elementares Brom, welches in Wasser gelöst vorliegt, wird nach Zusatz einer Substanz, die Doppelbindungen enthält, entfärbt.






    Gefahren



    Brom ist sehr giftig, stark ätzend und umweltgefährlich. Das Einatmen von Bromdämpfen führt zu Atemnot, Verätzungen der Atemwege, und kann ein toxisches Lungenödem zur Folge haben. Beim Arbeiten im Labor sollte man immer eine Thiosulfatlösung bereitstehen haben, da diese verschüttetes Brom gut binden kann.









    Bildquelle: Wikipedia


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