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         Hydrazin

    Allgemeines



    Hydrazin ist eine farblose, ölige, Amoniak-ähnlich riechende Flüssigkeit, und ist giftig. Außerdem ist Hydrazin im Tierversuch Krebserzeugend, und wirkt toxisch auf Wasserorganismen. Es wird auch über die Haut aufgenommen.










    Gewinnung in der Industrie




    Hydrazin kann man Technisch mit 3 verschiedenen Möglichkeiten gewinnen.



    -Bayer-Prozess: Oxidation von Ammoniak durch Natriumhypochlorit in Gegenwart von Aceton.

    -Raschig Synthese: Oxidation von Ammoniak durch Natriumhypochlorit.

    -Pechiney-Ugine-Kuhlmann-Prozess: Oxidation von Ammoniak mittel Wasserstoffperoxid in

    Anwesenheit von 2-Butanon, Acetamid, und Natriumdihydrogenphosphat.











    Synthese im Labor





    Im Labor wird Hydrazin dargestellt, durch das einleiten von Chlor in eine Harnstofflösung und anschließender Zugabe von Natronlauge. Eine weiter Möglichkeit ist die Synthese aus Hydrazinumsulfat und Kaliumhydroxid durch Zugabe von Wasser und anschließender Destillation.









    Eigenschaften





    Hydrazin kann beim erhitzen explosionsartig zu Ammoniak und Stickstoff zerfallen.

    Es ist katalytisch zersetzbar, und reagiert mit Oxidationsmitteln teilweise Explosiv.










    Verwendung





    Hydrazin findet Verwendung als Raketentreibstoff, und zur elektrochemischen Stormerzeugung.










    Gefahren





    Hydrazin ist giftig und Umweltgefährlich. Es kann über die Haut aufgenommen werden, und darf nicht ins Abwasser gelangen. Beim Arbeit mit Hydrazin sollten Schutzhandschuhe getragen werden.


    Dieser Artikel wurde angelegt von: Iodwasserstoff

     
     
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